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A.Vogel Welt: Geschichten > Arnika montana |
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Arnika montana lindert Schmerzen |
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Wer an Rheuma leidet, will vor allem eines: Möglichst schnell wieder ohne Schmerzen leben. Das A.Vogel Rheuma-Gel aus den frischen Blüten der kontrolliert biologisch angebauten Arnika bekämpft die Schmerzen und unterstützt die Therapie bei rheumatischen Beschwerden. Mehr als zehn Jahre intensiver Arbeit brauchte es, um die spezielle Arnika-Sorte zu züchten, aus deren frischen Blüten A.Vogel das hochwirksame Gel herstellt. Arnika oder Bergwohlverleih ist für viele eine eigentliche „Nothelferpflanze“, die überall dort eingesetzt wird, wo es weh tut. Schon dem „Wasserdoktor“ Sebastian Kneipp hatte sie es angetan: „Arnika“, schrieb er, „halte ich für das erste Heilmittel bei Verwundungen und kann es deshalb nicht genug empfehlen.“ Ähnlich fiel Alfred Vogels (1902–1996) Urteil über die kleine leuchtende Bergpflanze aus. Heute sind sich alle Experten einig: In der Therapie von Quetschungen, Prellungen, Blutergüssen, Verstauchungen sowie rheumatischen Muskel- und Gelenkbeschwerden nimmt die Arnika einen unverzichtbaren Platz ein. Doch diese Beliebtheit hat ihre Schattenseiten: Die Arnika-Bestände wurden jahrelang durch intensive Landwirtschaft und übermässige Wildsammlung massiv dezimiert, so dass die Pflanze geschützt werden musste. Für A.Vogel kam deshalb als Rohstoff von Anfang an nur der streng kontrolliert biologische Anbau auf dem Feld infrage. Indessen: Fachleute schüttelten zunächst den Kopf. Die scheue Bergpflanze Arnica montana hatte sich bisher allen Anbauversuchen widersetzt. Sollte es ausgerechnet jetzt anders sein? 20 frische Blütenköpfe für 1 Tube Gel Professor Dr. Ulrich Bomme von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) in Freising (D) nahm die Herausforderung 1983 an. „Wir mussten bei Null anfangen“, erinnert er sich, „alle vorherigen Versuche, die begehrte Heilpflanze zu kultivieren, waren kläglich gescheitert.“ Fünfzehn Jahre später trug seine Arbeit die schönsten Früchte: 1998 konnte die Bergarnika erstmals in hoher Qualität und mit einem hohen Wirkstoffgehalt auf dem Feld angebaut werden. Während all dieser Jahre hat A.Vogel eng mit einem Biobauern zusammengearbeitet, der sich seinerseits auf die Tätigkeit von Prof. Bomme abstützte. Mit viel Enthusiasmus und eigener Entwicklungsarbeit gelang es ihm, den gleichwertigen Feldanbau der ursprünglich wllden Arnika für A.Vogel in die Tat umzusetzen. Und heute ist es so weit: Im Sommer, wenn die Blumen in schönster Blüte stehen und die gelben Arnika-Felder weithin sichtbar im Wind wogen, werden die goldenen Blüten zu einem exakt ausgewählten Zeitpunkt gepflückt und innerhalb von höchstens 24 Stunden verarbeitet. Nur sie, die frischen, von Hand ausgewählten und gepflückten Blüten, sind gut genug! Für eine einzige Tube braucht es rund 20 frische Blüten. Frischpflanzen-Gel: frischer geht’s nicht Die Blüten werden in frischem, naturreinem Zustand angeliefert. Danach schnuppert die gelbe Blütenpracht erst einmal frische Luft. Arnikablüten, die sich während des Transports erhitzt oder verfärbt haben, werden nicht akzeptiert. Nur die herrlich frisch duftenden, gelb leuchtenden Blüten werden verarbeitet! Trotz kontrolliert biologischer Herkunft geht A.Vogel/Bioforce auf Nummer sicher: Das Laborpersonal der Bioforce entnimmt dem wertvollen Erntegut Stichproben und untersucht das Rohmaterial anhand von bewährten Prüfspezifikationen auf Identität, Zustand und Reinheit (Schwermetalle, Pestizide, Aflatoxine und gleichzeitig Mikrobiologie). Wenn die Arnikablüten diese eingehende Prüfung bestanden haben, beginnt die eigentliche Produktion des Naturheilmittels. Gleichzeitig erfolgt die Qualitätskontrolle des Pflanzenmaterials; geprüft wird dabei nicht nur, ob es sich tatsächlich um die richtige Sorte handelt (und nicht etwa um die Sorte Arnica chamissonis, die weniger Wirkstoffe enthält), sondern auch, ob das Pflanzengut die erforderliche Frische und Wirkstoffqualität auch tatsächlich besitzt. Eine nahtlose Qualitätskontrolle vom Samen bis zum Endprodukt ist ein entscheidendes Merkmal aller A.Vogel-Produkte. Ein Förderband transportiert nun die frischen Blütenköpfe in den „Blitz“, wo sie zerkleinert werden. Das Alkoholwasser-Gemisch, in dem das Pflanzenmaterial angesetzt wird, löst die wertvollen Wirkstoffe schonend heraus und konserviert sie. Die so entstandene Tinktur bildet die Basis. Rheuma – ganzheitlich betrachtet Dass Rheuma alles andere als ein „Zipperlein“ ist, das wusste auch Alfred Vogel (1902–1996). Angesichts der Komplexität der Krankheit kam er zum Schluss, dass sich Rheuma – wie viele andere Krankheiten auch – nur durch das Zusammenspiel verschiedenster Faktoren erfolgreich bekämpfen lässt. Neben der Behandlung mit wirksamen Heilmitteln wie dem Rheuma-Gel sind eine gezielt ausgewählte Ernährung sowie Bewegungsprogramme und naturheilkundliche Therapiemassnahmen äusserst wichtig. Gesundheit kann man lernen, davon war der Naturheilkunde-Pionier Alfred Vogel überzeugt! An die Seite des richtigen natürlichen Heilmittels hat er deshalb stets auch die richtige natürliche Ernährung und die zuverlässige und fundierte Information mit wertvollen Ratschlägen zur Selbsthilfe gestellt. nach oben ^ |
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